Schauen wir uns doch mal den ein und anderen Hundehalter einmal genauer an. Nicht selten ist dabei zu beobachten, wie Struppi, Waldi und co. heftig ziehend und keuchend an der Leine mit seinem Frauchen Gassi geht. Waldi geht links, schnuppert ausgiebig rechts, sieht einen Artgenossen auf der anderen Strassenseite und spurtet los. Und am Ende der Leine zieht er sein Frauchen tapfer hinter sich her. Oder, auch immer gern gesehen, Waldi wird von Frauchen gerufen, gepfiffen und der Hund fühlt sich wenig angesprochen. Was passiert hier?
Der Hund nimmt sein Frauchen offensichtlich nicht ganz ernst, respektiert sie nicht als Rudelführer. Was aber muss ein Rudelführer haben? Ganz klar, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Hundehalter, die es verstehen, ihren Hund mit viel Liebe und konsequenten Verhaltensregeln zu erziehen, setzen sich durch, weil sie es können. Sie verstehen es, dem Hund klar zu machen, was er darf, was erwünscht und welches Verhalten unerwünscht ist. Und nichts anderes ist es im „wahren Leben“. Wenn wir es verstehen, unseren Mitmenschen unsere Regeln zu vermitteln, Ihnen zu sagen und mit der Körpersprache zu vermitteln, was für uns in Ordnung ist und was nicht, dann strahlen wir Selbstbewusstheit aus. Allein diese selbstbewusste Ausstrahlung signalisiert in jedem Fall schon mal: ich bin kein Opfer – mit mir nicht! Ich weiss was ich will. Ist das nicht erstrebenswert ?